Verfasst von: adrian4xp | August 25, 2010

Eckpfeiler subsidiärer Gemeinschaften

Bevor es praktisch wird, soll dieser Artikel ein wenig beleuchten, warum wir als Kirche, aber auch darüber hinaus, subsidiäre Gemeinschaften brauchen und was Eckpfeiler derselben sind. Wie kann man diese vom Subsidiaritätsprinzip her neu beschreiben?

1. Das Ziel

Früher waren es die Großfamilien, Dörfer, Zünfte etc, die das subsidiäre Prinzip leben ließen. Aber ohne Zweifel ließen diese Strukturen auch viele Wünsche offen. Es waren oft hermetische Gesellschaften, die damit auch strukturell Raum auch für Missbrauch von Macht boten, ich will es nicht noch einmal wiederholen. Es war eine starke Gemeinschaft, in der aber kaum Spielraum für individuelle Träume und Visionen existierte, wenn sie vorgegebene Bahnen verlassen wollten. Ausbrechen konnten Katholiken hier gesellschaftlich akzeptiert eigentlich nur über die Orden, in denen noch als letzter Rückzugsraum der prophetischen Geist lebbar war. Aber auch hier hatte eine Verknöcherung bereits oft mehr als eingesetzt.

Aber auch der heutige Zustand der Gesellschaft ist unbefriedigend. Immer zersplitterter lebt sie. Nicht mehr die Familie, noch nicht mal die Kleinfamilie ist der Normzustand der Grundzelle unserer Gesellschaft, sondern Patchworkpartnerschaften und Alleinerziehende, die sich bemühen müssen, allein über die Runden zu kommen in einer immer komplexer werdenden Welt. Auch wenn man das noch so sehr betrauern mag, die klassische bürgerliche Familie ist genauso auf dem Rückzug wie das Milieu, das sie hervorgebracht hat, auch wenn sie vielen Deutschen ca 1/3 noch eine super Heimat ist. Ein Grundgefühl von Einsamkeit prägt diese neue Situation. Alte vereinsamen allein in Altenhäusern, Junge mühen sich allein über die Runden zu kommen und unsere “elektronischen” Freundschaften bleiben unverbindlich.

Ziel könnten Gemeinschaften sein, die einerseits verbindlich genug zusammenleben, um ein Vertrauen und damit Heimat begründen zu können, das auch im Alltag trägt, die aber andererseits offen genug sind, um Spannungen und Konflikte von innen und außen rechtzeitig und in guter Art und Weise fruchtbar werden zu lassen für die Entwicklung der Gemeinschaft. Es braucht Gemeinschaften, die groß genug sind, um vom Potential her subsidiär lebendig zu werden, aber klein genug sind, um etwas wie ein Heimatgefühl zu geben.

2. Basis für ein gemeinsames Leben ist Vertrauen (Joh 14,6)

2.1. das hörende Herz

Vertrauen beginnt damit, dass wir voneinander wissen. Darum ist der erste entscheidende Schritt, ein hörendes Herz zu gewinnen, nicht nur für Gott, sondern auch füreinander und für unsere eigene Sehnsucht. Es braucht institutionalisierte Zeiten des Zuhörens, so wie es für die Beziehung zu Gott die privaten und gemeinsamen Gebetszeiten sind. Wo steht der Einzelne? Was bewegt ihn? Was kann und will er in die Gemeinschaft einbringen, was will oder kann er aber auch nicht? Mit was für einem Gefühl ist er zur Zeit da? Das darf nicht nur sporadisch mal zur Sprache kommen. Es braucht die Bereitschaft jedes Einzelnen, von seinem Inneren mitzuteilen und die institutionelle Bereitschaft der Gemeinschaft diesen Freiraum zu schützen und auch die Menschen, die ihn nutzen. Gefühle sind oft ein Spiegel der Gruppensituation – selbst dann, wenn es die Betreffenden nicht ins Wort bringen können. Viele Konflikte werden erst stark durch ein Übergehen der eigenen Gefühle und Meinungen. Das zur-Sprache-Bringen muss aber formel in den Gruppen, die es angeht, geschehen und eingeübt werden, nicht informell hinter dem Rücken der Betroffenen (Tratsch und Gerüchteküchen).

2.2. den Weg in Wahrheit gehen

Natürlich muss ich – wie immer auch in der Bibel – da erst mal mit mir anfangen. Hören darauf, was Gott mir sagt, in den Menschen, in meiner Grundsehnsucht sowie meinen Talenten und Charismen. Aber ich muss auch darauf vertrauen können, dass der andere diesen Weg neuer Gemeinschaft in Wahrheit mitgeht. Ich muss Fragen stellen, die liebevoll konfrontieren und den anderen auf seiner Suche begleiten, so wie ich es erfahren muss, gefragt und konfrontiert zu werden. Dabei müssen wir im Auge behalten, was wir oder der andere jeweils ertragen können. Darum müssen wir beim Hinterfragen auch immer bei uns zuerst anfangen, um nicht in die Gefahr liebloser Kritisiererei zu kommen, die immer nur nach dem Haar in der Suppe sucht. Auf diesem Weg werde ich dann auch manches von “meiner oft unbequemen Wahrheit” entdecken, was mir nicht so bewusst war oder was ich gerne weiter unterbewusst gehalten hätte. Ich muss bereit werden, neue Blickwinkel auf unsere Wirklichkeit zuzulassen, auch wenn es mich im Moment vielleicht verunsichert. Die Wahrheit wird uns frei machen (Joh 8,32). Die große Gefahr in diesem Bereich ist, dem anderen letztlich doch nicht zu vertrauen und alle “wichtigen” Entscheidungen zu zentralisieren (von der Leitung her) bzw sich selbst nichts zuzutrauen und alle “wichtigen” Entscheidungen nach oben abzugeben..

2.3. Grundentscheidung: Ich vertraue dir

Eine Grundentscheidung aber muss gleich zu Anfang fallen. Wenn wir miteinander leben wollen, müssen wir uns bemühen, einander zu glauben und Dinge, die wir nicht verstehen, zu verstehen suchen durch das Gespräch. Viel zu oft glauben wir unseren Interpretationen. Ich muss dem anderen und auch der Gruppe zuerst einmal zugestehen, dass er es mit dem gemeinsamen Ziel ehrlich meint und nicht, weil er andere Formen benutzt oder Ideen hat, einen Generalverdacht über ihn aussprechen oder noch schlimmer ihn unausgesprochen nach dem Verdachtsprinzip zu behandeln. Diese Ebene hat mit der Liebe zu tun, wie Jesus sie definiert: Erbarmen (eleos), Gerechtigkeit (Krísis, gerechtes Urteil) und Treue (Pistis, Trauen, Glaube) Mt 23,23 und zwar auch in dieser Reihenfolge. Einander in Barmherzigkeit begegnen, weil wir wissen, dass auch wir von uns aus nicht vollkommen sind, aber zweitens nicht aus Harmoniesüchtelei das Unrecht zudecken, was die Gemeinschaft langfristig zersetzen wird,  und drittens unsere Gemeinschaften letztlich aus einer Haltung des Trauens auf Gott in unseren Beziehungen gestalten, die hier m.E. vor allem den Schwerpunkt der Treue zum Weg Jesu hat; ich kann nicht heute mal gerecht und morgen ungerecht sein. Das Entfalten dieses Weges braucht Zeit, ist evolutiv, nicht revolutionär.

2.4. Verlässlichkeit und Flexibilität

Denn es gibt keine guten Revolutionen. Revolutionen sind Notlösungen und bringen nur andere Ideologien, Strukturen und Gruppen zur Herrschaft. Revolutionen rücken sich selbst, die eigenen “Erfolge” und die Misserfolge anderer Ideologien in das Licht der Geschichte. In den Schatten verbannen die Sieger die Erfolge der anderen Ideologien und die Opfer der jetzt herrschenden Ideologie – und das sind meistens Menschen und inopportune Gedanken. Revolutionen waren und sind aber leider manchmal unumgänglich, wo alte Strukturen sich nicht mehr erneuern lassen wollten oder nicht bereit waren, sich transformieren zu lassen.
Alles dagegen, was wirklich gut ist, wächst und braucht auch Zeit dafür. Natürlich wächst nicht nur Gutes, aber alles, was gut ist wächst. Und so ist es auch mit dem Vertrauen. Haben wir nach einer Prüfungszeit gesehen, diese neue Weggemeinschaft, die ich ausprobiert habe, ist gut und für mich passend, muss auch ich mich entscheiden und jemand werden, dem man vertrauen kann. Das geht nicht ohne Verbindlichkeit von meiner Seite her. Wachstum heißt hier, den als gut erkannten Weg in Treue wollen und gehen auch durch Dunkelheiten hindurch (Ps 23). Ich brauche meinen Weg nicht anderen aufdrücken; das wäre nur der Beginn einer neuen Ideologie. Aber den Raum, wo unser Weg wächst, den muss ich schützen und durch meine Verlässlichkeit für mich und andere offen halten, damit auch andere darauf gehen und wachsen können.
Ein entscheidender Faktor für gesundes Wachstum ist aber auch, dass die neue Gemeinschaft strukturell bereit bleibt, zu hören und sich vom Gehörten her transformieren zu lassen, um Revolutionen und damit neue “Menschenopfer” überflüssig zu machen. Denn wo es Wachstum gibt, gibt es Veränderung. Unterschiedliche Gruppengröße oder andere Faktoren (Alter, Zusammensetzung…) verlangen unterschiedliche Strukturen. Wie sich der Weinschlauch mit dem Wein zusammen verändert, so müssen dies auch Strukturen tun mit den und durch die Menschen in ihnen (Mt 9,17).

3. Transparenz herstellen

Eine entscheidende Schwachstelle subsidiärer Lebensformen in der Vergangenheit war häufig die mangelnde Transparenz. Es gab Großfamilien wo alles super lief. Aber oft war es auch ein Ort, der Enge, sogar ein Ort des psychischen und physischen Missbrauchs. Das hat ebenso zu tun mit einem falschen Verständnis von Loyalität und Diskretion, wie auch mit der prinzipiellen Anfälligkeit von Leitern in hermetischen – also intransparenten – Systemen, ihre Macht zu missbrauchen, weil sie nicht sinnvoll kontrolliert werden können.

3.1. Die Perversion der Schutzräume

Diskretion: Es muss Räume geben, wo man etwas sagen und erleben kann, ohne dass es gleich auf den Straßen ausposaunt wird. Vieles Neue, was wachsen soll, braucht diesen Raum der Ermutigung, weil es sonst durch die Bedenkenträger zerredet wird, noch bevor man seine Früchte sehen kann. Wichtig ist aber hier, dass sich diese Diskretion von denen her entwickelt, die Betroffen sind, vor allem also von der strukturell schwächeren Seite her. Sich im Wohlwollen der Zuständigen ausprobieren dürfen, ohne Gefahr bloß gestellt zu werden, ja sogar darin gefördert werden, ist die große Chance solch diskreter Liebe. Diskretion wird aber schwierig, wo es ein Instrument in der Hand der Leitung ist, andere mundtot zu machen, selbst angesichts von Fehlentwicklungen, wo man also Schweigegebote erläßt und ein Gefühl der Ohnmacht erzeugt wird, was entmutigt und verstummen läßt.

Loyalität: Manchmal gibt es Fehlentscheidungen, Entwicklungen, die mir gar nicht passen, die aber in sich nicht schlecht sein müssen. Loyalität heißt hier zu übergeordneten Werten der Gemeinschaft Ja zu sagen und darum auch Dinge mitzutragen, von denen ich nicht überzeugt bin. Ich muss mich auf andere verlassen können, auch wenn ich weiß, dass sie eigentlich von der gegenwärtigen Entwicklung nicht begeistert sind. Es gibt aber auch hier die klaren Grenzen. Erstens braucht es immer auch Räume, wo das Missfallen und die Gründe dafür ihren Platz finden. Zweitens gibt es keine Loyalität zu Bösem. Das Böse ist klar definiert: Wenn Menschen erniedrigt und strukturell permanent verletzt werden, wo Freiheit und Freiräume als deren Bedingung immer mehr eingeschränkt werden, wo Angst und Hass wachsen, da muss man die Loyalität verlassen, weil ein übergeordnetes Gut angegriffen wird. Drittens gibt es eine Grenze, wo Grundpfeiler einer Gemeinschaft angegriffen werden, auf die ich mich eingelassen habe, selbst wenn die Mehrheit das will.

Die Verdrehung von Diskretion und Loyalität ist eine der Meisterleistungen des Bösen. Diskretion und Loyalität schaffen die Verlässlichkeit und den Schutzraum, in dem sich neues Leben entwickeln und entfalten kann. Als Instrument der Leitung in hermetischen Gemeinschaften aber entartet es schnell zum Machtinstrument. Der Schutzraum wird so rasch zu einem Raum in dem geschieht, wovor eigentlich geschützt werden soll, ein Raum wo Leben zerstört statt gefördert wird. Das ist auch die Erfahrung so vieler Missbrauchsopfer, die über ihre Erfahrungen nicht reden konnten, weil es innerhalb der Familie oder anderer Institutionen keinen gab, der ihnen zuhören oder für sie Partei ergreifen wollte, um die jeweilige Institution nicht zu gefährden. Doch damit schützte man vor allem den Missbrauch und die Täter, nicht die, die des Schutzes in der Institution bedurft hätten.

3.2. Transparenz und wie sie hergestellt wird

Im normalen Vollzug der Gruppe darf es keinen Ort geben, für den absolute Schweigegebote (merkmal hermetischer Gruppen) gelten bzw maximal für die Leitung. Jedes Mitglied einer Gruppe muss, durch die Gruppe regelmäßig informiert, wissen, bei wem es Vorgänge äußern und reflektieren kann. Das hilft ihm zu verstehen, was in einer Gruppe oder mit ihm selber gerade passiert. Diese Person kann kein Mitglied der jeweiligen Gruppe sein noch eine direkte Leitungsfigur, da sich diese alle in Loyalitäten befinden, die einer freien Reflexion entgegenstehen bzw sie zumindest stark gefährden.

Es sind auch die Regeln offen, wie die Gruppe neue Ziele und Wege definiert, die sie in Zukunft gehen will. Das muss noch nicht mal demokratisch sein, aber transparent und in irgendeiner positiven Weise beteiligend.

So eine Transparenz muss eingeübt werden. Ich muss die Regel nicht nur kennen, sondern sie auch ab und an einüben, damit die Gruppenmitglieder in kritischen Situation Worte habe, die Transparenzmechanismen zu nutzen, genauso wie ich die StVO nicht nur kennen, sondern auch das Fahren geübt haben muss, um mich sicher im Verkehr bewegen zu können.

Ein transparentes Leben einer Gruppe raubt dem Bösen in ihrer Mitte schon viel an Dynamik. Da das Böse vor allem im Dunkel mächtig werden kann. Ein Reden über “sonderbare” Erfahrungen und ungute Gefühle entmachtet schon viel von der dunklen Dynamik des Bösen. Um es noch religiöser auszudrücken: Transparenz raubt dem Bösen viel von der Macht, indem es seine sonst verborgene Methoden und üblen Ziele (Entmutigung, Entwürdigung…) ins Licht bringt. So war es z.B. für das Terrorsystem der Stasi wichtig, möglichst viel von seinen bösen Methoden und menschenverachtenden Zielen im Dunkeln zu lassen und durch diffuse Gummigesetze staatlicherseits die Finsternis darüber noch zu verstärken.

3.3. Was Transparenz noch bewirkt – ein religiöser Ausblick

Transparenz bewirkt aber positiv auch Wachstum. Dadurch, dass ich mir meiner Ziele und der Wege, die ich gehe bewusster werde, weiß ich auch im Alltag eher, wann ich von meinem Weg abweiche. Es wird auch für andere sichtbarer, was mich oder uns antreibt, der gute Geist Jesu oder die Gegenseite. Um es mit Paulus zu sagen: wenn Christus immer mehr in mir (Gal 2,20) und in unserer Gruppe lebt, wird durch Transparenz auch Christus in unserem Alltag durchscheinender. So ein Lebensstil wirkt ansteckend.

Missionarisch wird das Ganze dann explizit, wenn man Räume schafft, wo Menschen mitleben können, wo sie also für eine definierte Zeit Teil der Gemeinschaft bzw in eines Freundeskreises sein können, um zu prüfen, ob sie selber verlässlicher Teil dieser neuen Gemeinschaft sein bzw ob sie diese Gruppen-DNS in ihren eigenen Gemeinschaften einführen wollen.

Missionarisch ist das Ganze dann auch dadurch, dass man den Blick über den eigenen Tellerrand institutionalisiert und Räume schafft für neue Begegnungen mit anderen Gruppen.

4. Zeitgeist und Transparenz

Aber ist nicht Transparenz etwas, was es heute schon mehr als genug gibt? Auf vielen Kanälen in TV und Internet erfährt man doch so ziemlich alles über Leute, selbst dann, wenn man es so genau eigentlich nie wissen wollte. Aber das ist keine Transparenz. Es wird lediglich ein Voyeurismus bedient, der sich aus der Sehnsucht verletzter und nach Anerkennung suchender Menschen speist. Viele dieser Menschen, die dort ihr Innerstes entblößen, haben scheinbar anderswo nie Anerkennung um ihrer selbst willen kennen gelernt bzw sind der in den Medien propagierten Lüge aufgesessen, dass nur die in den Medien Auftauchenden, cool seien. Für die Erfüllung dieses induzierten Wunsches sind sie dann bereit, sich seelisch vor den Augen der Nation in den verschiedenen Dünnbrettbohlenformaten, die es gibt, zu prostituieren.
Echte Transparenz aber geht von den Individuen bzw den Gruppen aus, die etwas offen legen oder offen vollziehen, und manches – begründet – eben nicht. Muss Transparenz von außen durch die Medien hergestellt oder eingefordert werden, ist sie der Gruppierung wahrscheinlich noch sehr fremd.

5. Ausblicke

Wie soll so eine Gemeinschaft konkret aussehen? Wie entsteht, wie wächst sie? Darum soll es im nächsten Artikeln gehen. Dort will ich ein, zwei Beispiele erwähnen, wie das auch sehr unterschiedlich aussehen kann.

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